Bockwindmühle
Die Bockwindmühle in Potsdam-Fahrland steht auf dem Mühlenberg nahe Satzkorn. Der hölzerne Bau aus Eichen- und Kiefernholz entstand 1758. Seine Konstruktion gilt dem Architekten Aulich zugeschrieben, während Andreas Puhlmann den Bau beaufsichtigte. 1798 wechselte die Mühle vom Dorfrand an ihren heutigen Standort. Die typische Bockwindmühle lässt sich vollständig drehen, damit ihre Flügel den Wind aufnehmen konnten.
Die Flügel fehlen heute, einst beschrieben sie jedoch einen Kreis mit 19,5 Metern Durchmesser. Im Inneren mahlte die Anlage Getreide und unterstützte die Brotversorgung der Potsdamer Garnison. Bis 1968 blieb sie in Betrieb, zuletzt unter Müller Karl Gutschmidt. Eine umfassende Restaurierung folgte 1973, danach diente der Bau auch Veranstaltungen und als Filmkulisse. Heute bewahrt er als Museumsstück die Geschichte des Mühlenhandwerks und bietet Führungen an. Besonders eindrücklich bleibt die leere Flügelwelle am hölzernen Mühlenkörper.
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Foto: Radler59 (talk)CC BY-SA 4.0 
Foto: nicht bekanntPublic domain 
Foto: Carl von Decker (1784-1844)Public domain
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