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Neue Residenz

Die Neue Residenz steht in Passaus Altstadt und zeigt einen Schlossbau des Wiener Spätbarocks. Ihre Fassade gliedern zwei Portale, vorspringende Balkone und eine Dachbalustrade. Der Residenzkomplex erstreckt sich über etwa zweihundert Meter und steht als historisches Denkmal unter Schutz.

Zwischen 1712 und 1730 entstand sie als neue bischöfliche Residenz für die Passauer Fürstbischöfe. Vermutlich wirkten Domenico d’Angeli aus Italien und Antonio Beduzzi aus Wien daran mit. Leopold Ernst von Firmian ließ die Fassade zwischen 1765 und 1771 durch Melchior Hefele gestalten. Heute beherbergt das Schloss das Bischöfliche Ordinariat und den Eingang zum Domschatz- und Diözesanmuseum. Über den Saalbau ist es mit der Alten Residenz verbunden. Die Prunkräume und Privatgemächer der letzten Fürstbischöfe zeigen höfische Lebensformen und Zeremonien.

Im Inneren führt eine zugängliche Treppe zu Stuckarbeiten von Johann Baptist Modler und einem Deckenfresko von Johann Georg Unruhe. Um 1768 entstand dort das Bild der olympischen Götter. Putten von Joseph Bergler dem Älteren schmücken die Treppengeländer.

Stadt
Passau
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