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Dom St. Stephan

Der Dom St. Stephan in Passau verbindet eine Geschichte seit der spätantiken Stadt Batavis mit italienischer Barockarchitektur. Seine Anfänge reichen bis ins fünfte Jahrhundert zurück. Seit 739 ist er Sitz des Bistums und gilt als Mutterkirche der östlichen Donauregion. Ein Brand zerstörte 1662 große Teile des mittelalterlichen Doms. Chor, Vierungsturm und Querschiff des gotischen Baus blieben erhalten und wurden in den barocken Wiederaufbau einbezogen. Der italienische Architekt Carlo Lurago leitete den barocken Wiederaufbau. Giovanni Battista Carlone gestaltete das Innere, während Carpoforo Tencalla die Fresken schuf. Der Kirchenraum zählt zu den größten Barockinnenräumen nördlich der Alpen. Im Inneren findest du eine vergoldete Kanzel, Seitenaltäre und einen Hochaltar von Josef Henselmann. Besonders bekannt ist die große Orgel des Doms. Sie besteht aus mehreren Werken und lässt sich von einem Hauptspieltisch gemeinsam spielen. Ihre Pfeifen reichen von sechs Millimetern bis über elf Meter Länge. Die Baugeschichte umfasst gotische und barocke Phasen sowie erhaltene Elemente verschiedener Meister. Der gotische Chor steht weiterhin unter Restaurierung. Zwischen 1972 und 1980 erhielt der Innenraum eine umfassende Renovierung mit modernen Elementen im Altarraum. Der Dom prägt das religiöse und kulturelle Leben Passaus.

Stadt
Passau
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