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Église Notre-Dame de Bercy

Die Église Notre-Dame de Bercy steht im zwölften Arrondissement von Paris und prägt das Viertel Bercy. Die katholische Kirche entstand ursprünglich im Jahr 1677.

Nach Abriss und Zerstörung wurde sie mehrfach wiederaufgebaut, zuletzt nach Plänen von André Chatillon und Antoine-Julien Hénard. Die Pariser Kommune zerstörte die Kirche im Jahr 1871 erneut.

Die heutige Anlage orientiert sich an antiken römischen Basiliken und besitzt ein Hauptschiff, zwei Seitenschiffe und Querschiffe. Ein klassischer Portikus trägt an der Vorderseite den Giebel.

Die Fassade zeigt Skulpturen von Petrus und Paulus, die Jean Valette und Louis Auguste Roubaud zugeschrieben werden. Die Apsis verbindet byzantinische Motive mit dem klassizistischen Äußeren.

Im Inneren bewahrt die Kirche religiöse Gemälde aus dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert, darunter Werke von Jacques Stella. Das Gemälde Jesus und die Samariterin gehört zu dieser Sammlung.

Außerdem zeigt der Kirchenraum eine Darstellung der Geburt aus der flämischen Schule und eine kleine Statue des Émilion de Combes. Émilion de Combes gilt als Schutzpatron der Weinhändler.

Die um 1880 von Stolz & Frères gebaute Orgel besitzt zwei Manuale und dreizehn Register. Das Gotteshaus trägt seit 1982 den Status eines historischen Denkmals.

Stadt
Paris
Aktualisiert

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