Église de la Sainte-Trinité
Die Église de la Sainte-Trinité steht im neunten Arrondissement von Paris und ist eine römisch-katholische Kirche. Théodore Ballu entwarf sie im Stil der Neorenaissance. Ihre Fassade verbindet französische und italienische Renaissanceformen und trägt Skulpturen religiöser Figuren und Tugenden. Der 65 Meter hohe Glockenturm prägt die Ansicht.
Napoleon III und Baron Haussmann bezogen den Bau in ihre Umgestaltung von Paris ein. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1861 unter Napoleon III. Weitgehend fertig war die Kirche 1867, doch ihre vollständige Weihe folgte erst 1913. Im Deutsch-Französischen Krieg diente sie zeitweise als Krankenhaus. Während der Pariser Kommune diente sie als Versammlungssaal, und das 93 Meter lange Innere besitzt ein Eisengerüst.
Im Kirchenschiff stehen Säulen und Figuren der Apostel. Der erhöhte Chor trägt einen Altar, den Säulen mit den Zehn Geboten umgeben. Zur musikalischen Ausstattung gehören hier auch zwei Orgeln. Hier fanden die Trauerfeiern für die Komponisten Gioachino Rossini und Hector Berlioz statt. Olivier Messiaen wirkte hier viele Jahre als Organist.
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