Argonaute
Die Argonaute liegt in Paris im Parc de la Villette und zeigt sich als begehbares U-Boot der Aréthuse-Klasse. Das ehemalige Schiff der französischen Marine wurde für Einsätze im Mittelmeer entwickelt. Seine Länge beträgt 49,6 Meter, während der Rumpf 5,8 Meter breit ist und vier Meter Tiefgang besitzt.
In Cherbourg auf Kiel gelegt, lief das U-Boot 1957 vom Stapel und diente ab 1959 im Touloner U-Bootgeschwader. Es blieb bis 1982 im Dienst und wurde danach vor der Verschrottung bewahrt. Die Konstruktion nutzte erstmals in der französischen Flotte einen dieselelektrischen Antrieb mit zwei SEMT-Pielstick-Dieselmotoren und einem Elektromotor. Unter Wasser erreichte die Argonaute 16 Knoten und konnte bis etwa 182,8 Meter tief tauchen. Vier Torpedorohre im Bug ergänzten die Ausrüstung für die U-Boot-Abwehr.
Seit 1989 steht das Schiff als Museum in Paris und vermittelt Technik sowie Einsatzgeschichte französischer Unterseeboote. Im Inneren machen die engen Räume, vier 550-Millimeter-Torpedos und die nahezu geräuschlose Unterwasserfahrt den Aufenthalt anschaulich. Die Ausstellung blickt außerdem auf die Zukunft der Ozeane.
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