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St. Olavs plass

St. Olavs plass liegt in Oslo an der Kreuzung von St. Olavs gate, Munchs gate, Langes gate und Universitetsgata. Der leicht unregelmäßige fünfeckige Platz entstand als Teil der Meyerløkka-Bebauung nach Plänen von Georg Andreas Bull. Fünf Straßen führen von seinen Ecken weg, während die St. Olavs gate gerade hindurchläuft. Breite Fassaden fassen den Raum, und der Platz gehört zu einer Achse vom Slottsparken zur St. Olavs kirke.

Von den ursprünglichen Gebäuden steht nur St. Olavs plass 2 aus dem Jahr 1872. Das frühere Herrenhaus beherbergte eine Apotheke und bietet heute Restaurants und Cafés wie Ylajali, Bar Babylon und Café Tekehtopa. Knut Hamsuns Roman „Sult“ verbindet den Ort außerdem mit der Figur Ylajali. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden Gusseisenbrunnen und Becken, während ein Neubau des Gesundheitsrats das Platzbild veränderte.

An der Ecke steht das 12,2 Meter hohe Tetraeder aus Naturbeton von Ramón Isern. Im Zentrum ragt Sven Påhlssons 17 Meter hoher Lichtbrunnen aus dreieckigen Stahlplatten über einem schwarzen Basaltsockel auf. Ein mongolischer Obelisk bildet seinen Mittelpunkt, während Tokyokirschen, Natursteinpflaster und Sitzplätze den Raum heute prägen.

Stadt
Oslo
Aktualisiert

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