St. Margaretakirken
St. Margaretakirken liegt in Maridalen am nördlichen Ende des Maridalsvannet, nahe Oslo. Du siehst dort die Ruinen einer mittelalterlichen Steinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Syenit aus der Region bildet die erhaltenen Mauern, deren Umrisse den ursprünglichen Bau noch erkennen lassen. Margareta von Antiochia gab dem Gotteshaus seinen Namen.
Seit dem 17. Jahrhundert verfiel die Kirche, nachdem das Dach eingestürzt war und nur die Steinwände blieben. Der Architekt und Archäologe Gerhard Fischer stabilisierte die Ruinen 1934. Dadurch gilt der Bau nach der alten Aker Kirche als Oslos besterhaltenes mittelalterliches Gebäude. Modelle und eine dreidimensionale Rekonstruktion zeigen im Maridalen Bygdetun, wie die Kirche um 1250 ausgesehen haben könnte.
Seit 1974 dient die Ruine als natürliche Bühne für das Freiluftspiel Maridalsspillet. Die Trilogie erzählt von Kirchenbau, schwarzem Tod und Kirchensilber. Ökumenische Gottesdienste und örtliche Feste führen diese Nutzung bis heute weiter. Bei Dunkelheit machen Flutlichter die alten Mauern in Maridalen sichtbar.
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