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St. Katharina

St. Katharina steht als mittelalterliche Kirchenruine im Zentrum Nürnbergs. Die erhaltenen Mauern verbinden Geschichte mit Open-Air-Konzerten und kulturellen Veranstaltungen. Ursprünglich gehörte die Kirche zu einem Dominikanerkloster, das Konrad von Neumarkt und Adelheid 1295 gründeten. Im fünfzehnten Jahrhundert bewahrte die mittelalterliche Bibliothek mehr als 700 Bände.

Während der Reformation wurde die Kirche lutherisch. Von 1620 bis 1778 trafen sich hier Meistersinger, Dichter und Musiker der Stadt. Richard Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg greift diese Verbindung bereits in der Eröffnungsszene auf. Nach den Luftangriffen von 1945 blieben nur beschädigte Bauteile zurück.

Zwischen 1970 und 1971 restaurierte man die Ruinen teilweise und wandelte sie zum Veranstaltungsort um. Im Sommer erklingen hier Jazz, Klassik, Folk, Pop, Indie und Weltmusik. Auch die Blaue Nacht und das Bardentreffen nutzen den historischen Ort für Kulturveranstaltungen. Ein besonders ungewöhnliches Kapitel erzählt von der Kaiserkrone des Heiligen Römischen Reiches, die hier vorübergehend aufbewahrt wurde.

Stadt
Nürnberg
Aktualisiert

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