16. Artikel der Menschenrechte
Der 16. Artikel der Menschenrechte steht in Nürnberg als Bestandteil der Straße der Menschenrechte von Dani Karavan. Die Außenskulptur verbindet die Kornmarktstraße mit der mittelalterlichen Stadtmauer. Runde Säulen aus weißem Beton tragen Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Deutsch und jeweils einer weiteren Sprache. Auch eine säulenartige Eiche gehört zum Entwurf. Der Standort liegt zwischen den alten und neuen Gebäuden des Germanischen Nationalmuseums und bewahrt Spuren eines Klosters. Ein gläserner Eingang ergänzt den historischen Ort. Das nördliche Tor nimmt die Form des mittelalterlichen Stadttors am südlichen Straßenende auf. Sep Ruf entwarf dort Gebäude aus den fünfziger und sechziger Jahren. Karavan entwickelte die Anlage nach einem Wettbewerb des Germanischen Nationalmuseums. Nürnberg erhielt für diesen Wandel den UNESCO-Preis für Menschenrechtserziehung, der die Straße der Menschenrechte besonders hervorhob. Das Denkmal steht für Frieden und Menschenrechte. Zugleich erinnert die Straße an vergangene Verbrechen und an Menschenrechtsverletzungen, die weiterhin geschehen. Hier wird außerdem der Internationale Nürnberger Menschenrechtspreis verliehen.
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