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Villa Il Paradiso

Villa Il Paradiso steht in Nizza und verbindet markante Architektur mit einer wechselvollen Kulturgeschichte. Constantin Scala entwirft die Villa zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.

Baronin Hélène van Zuylen gibt das Gebäude als private Residenz in Auftrag und prägt damit seine frühe Geschichte. Die Baronin gehört zur Familie de Rothschild.

Die Fassade verbindet Anklänge an italienische Villen mit Formen Pariser Stadtpalais und zeigt eine westliche Loggia. Das Mansarddach verändert sich im Lauf der Zeit.

Ein weitläufiger Garten umgibt das Gebäude und entfaltet besonders im Frühling viele verschiedenfarbige Blüten. Der Park ergänzt die Villa mit saisonalen Blüten.

Während des Zweiten Weltkriegs nimmt das Anwesen Prix-de-Rome-Stipendiaten der Académie de France in Rom auf. Künstler nutzen öffentliche Räume und Stallungen als Ateliers.

Nach dem Krieg übernimmt die Stadt Nizza das Gelände und nutzt es für Bildung, Kunst und öffentliche Einrichtungen. Das Konservatorium nutzt die großzügigen Räume vor Ort.

Der Bildhauer Marcel Mayer nutzt ein Atelier und führt dort öffentliche Aufträge aus. Ein Spielplatz und ein Freilichtamphitheater erweitern das Gelände.

Die Villa beherbergt später eine internationale Sommerakademie für Musik und Kunst. Ihre Geschichte zeigt den Wandel von privater Residenz zu kulturellem Ort in Nizza.

Stadt
Nizza
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