Statue de Charles-Félix
Die Statue de Charles-Félix steht in Nizza mit Blick auf den Hafen und verbindet ein königliches Bild mit Stadtgeschichte. Sie erinnert an Charles-Félix von Savoyen, den König von Sardinien. Das Denkmal entstand Ende der 1820er Jahre nach einer Zeichnung von Paul-Émile Barberi, der Bildhauer bleibt unbekannt. Der König trägt ein Kostüm des 16. Jahrhunderts. Sein ausgestreckter Finger weist zum Hafen, während ein Adler zu seinen Füßen das Stadtzeichen von Nizza trägt. Auf der Brust des Adlers erscheint das Kreuz von Savoyen. Örtliche Schiffseigner und Kaufleute finanzierten das Denkmal durch eine öffentliche Sammlung, um dem König für die Bestätigung der Hafenprivilegien zu danken. Charles-Félix regierte Sardinien von 1821 bis 1831. Während seiner Herrschaft bestätigte er die Privilegien des Hafens und veränderte den Status der jüdischen Gemeinde. Er ließ außerdem den Regierungspalast und die Abtei von Hautecombe restaurieren. Unruhen zwischen 1851 und 1853 beschädigten die Statue, als Nizza seinen Status als Freihafen verlor. Dabei brach der zeigende Finger an der Statue ab. In Nizza ist sie die einzige Statue, die einem Herrscher aus dem Haus Savoyen gewidmet ist. Am Sockel befindet sich eine lateinische Inschrift. Der Hafenblick, der Adler und das Savoyer Kreuz verbinden die Geschichte des Königs mit der Identität Nizzas.
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