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Église Protestante Unie de la Transfiguration

Die Église Protestante Unie de la Transfiguration steht in Nizza und dient als protestantische Kirche mit griechisch geprägter Architektur. André Lavezzari entwarf den Bau für die deutschsprachige lutherische Gemeinde der Stadt. Die Hauptfassade zeigt eine blinde Arkade, Rundbogenfenster und einen kleinen zentralen Glockenturm. Im Inneren führt ein einziges Kirchenschiff zu einer flachen Apsis, während eine hölzerne Empore die Orgel trägt.

Die Geschichte begann 1856 mit einem deutschsprachigen Gottesdienst von Pastor Philipp Friedrich Mader in einem Privathaus. Nach dem Wachstum der Gemeinde legte man im April 1865 den Grundstein, und am 3. Juni 1866 folgte die Einweihung. Das Gebäude fasst etwa 300 Menschen und erhielt 1881 eine Orgel aus einer Werkstatt in Marseille. Ein Erdbeben beschädigte die Kirche 1887, später entstand der Glockenturm 1941 unter Paul Girieud neu.

Heute nutzen mehrere Gemeinden den Raum für Gottesdienste, darunter deutsche, madagassische und finnische Gemeinschaften. Sechs überwiegend blaue, geometrische Glasfenster entwarf Reiner Joppien 1966 für die lutherische Gemeinde in München. Ein Gemälde von Eugène Doucet zeigt die Verklärung Christi, während ein erhöhter Altar auf einer doppelten blauen Keramikplattform den Innenraum prägt.

Stadt
Nizza
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