Ilse Neumann
In Neu-Ulm erinnern Stolpersteine am letzten Wohnsitz der Familie Neumann an Ilse Neumann und ihre Angehörigen. Die Messingtafeln liegen im Gehweg. Ilse wurde am 27. Dezember 1913 in Ulm als jüngstes Kind von Emil und Paula Neumann geboren. Ihre Familie lebte in Neu-Ulm. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime emigrierte sie 1937 nach Chicago in die Vereinigten Staaten.
Dort heiratete sie und lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 2015, als sie 102 Jahre alt war. Die Steine bewahren ihre Geschichte im Alltag der Stadt. Das von Gunter Demnig initiierte Stolpersteine-Projekt erinnert an Menschen, die unter nationalsozialistischer Verfolgung litten. Jeder Stein beginnt mit den Worten „Hier wohnte“ und nennt den Namen sowie das Schicksal einer Person. In Neu-Ulm verbindet dieses kleine Messingzeichen Ilses Lebensweg mit dem Gedenken an ihre Familie.
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