St. Rupert
St. Rupert steht im Münchner Stadtteil Schwanthalerhöhe und zeigt römisch-katholische Architektur nach Entwürfen Gabriel von Seidls. Der Bau beginnt 1901 und endet 1903. Die Weihe folgt 1908, während der Grundriss einen Vierpass mit drei Türmen und Eckvestibülen bildet.
Im Inneren verschwinden 1935 die Wandmalereien, bevor eine Renovierung unter Anton Pruska zwischen 1964 und 1966 romantische Ausstattung durch eine minimalistische Gestaltung ersetzt. Neunzehn Bleiglasfenster von Georg Schönberger bringen Farbe in die weißen Flächen. Rechteckige Scheiben ohne traditionelle religiöse Bilder prägen die Fenster, während die Holzfigur des heiligen Rupert und eine Marienfigur erhalten bleiben. Der entfernte Hochaltar lässt diese beiden Figuren besonders deutlich hervortreten.
Im Ostgewölbe erinnert der Kriegeraltar von 1927 mit Terrakotta-Pietà sowie Georg und Barbara an die Gefallenen der Pfarrei. Im Westgewölbe stehen ein rotes Marmortaufbecken und eine Gedenktafel für Georg Reisinger. Die Orgel von Franz Borgias Maerz entstand 1905 und ergänzt diese Folge aus Kunst, Erinnerung und Liturgie.
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