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St. Peter

St. Peter in München ist eine römisch-katholische Pfarrkirche, die viele Spuren der Stadtgeschichte bewahrt. Viele Münchner nennen sie liebevoll „Alter Peter“.

Als älteste aufgezeichnete Pfarrkirche Münchens wurzelt sie in einer vor-merowingischen Kirche auf dem Petersbergl. Dort lebten einst Mönche.

Die Kirche wurde am Ende des zwölften Jahrhunderts im bayerischen romanischen Stil geweiht und später gotisch erweitert. Ein Feuer zerstörte sie.

Nach dem Wiederaufbau prägten ein Renaissance-Turm und ein barocker Chor das Erscheinungsbild im frühen siebzehnten Jahrhundert. Der Zweite Weltkrieg beschädigte St. Peter.

Die Restaurierung bewahrte den Hochaltar mit der Petrusfigur von Erasmus Grasser und weitere Ausstattungsstücke. Jan Polack schuf gotische Gemälde.

Altäre von Ignaz Günther und das Deckenfresko von Johann Baptist Zimmermann ergänzen den Innenraum. Das Fresko wurde zur Jahrtausendwende restauriert.

Der Turm trägt eine Aussichtsplattform mit Panoramablick über München und erlaubt bei klarer Sicht den Blick auf die Alpen. Historische Glocken gehören ebenfalls zur Kirche.

St. Peter ist außerdem rollstuhlgerecht.

Stadt
München
Aktualisiert

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