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Residenztheater

Das Residenztheater in München ist ein Schauspielhaus und prägt das Stadtbild mit seiner Nachkriegsgeschichte. Seine Bühne gehört zum kulturellen Zentrum der bayerischen Landeshauptstadt. Der Bau steht am Ort eines älteren Theaters, dessen Räume einst Kurfürsten und Könige empfingen. Seit der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts empfing der Vorgängerbau dort Kurfürsten und Könige.

Karl Hocheder errichtete das neue Theater zwischen 1950 und 1951, nachdem der Vorgänger im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Der Neubau löste wegen der Nachkriegskosten zunächst Debatten aus. Seine moderne Architektur und zeitgemäßen Einrichtungen überzeugten das Publikum rasch. Gute Akustik und eine vielseitige Bühne gehören zu seinen prägenden Merkmalen. Zwischen 1988 und 1991 erhielt das Haus eine umfassende Renovierung. Die Arbeiten reagierten auf Sicherheitsfragen und veränderten zugleich die Gestaltung des Gebäudes.

Im Hauptsaal erzeugt Fred Thielers Deckenbild Nachthimmel den Eindruck eines offenen Himmels über dem Publikum. Das Bayerische Staatsschauspiel nutzt den Bau als Spielstätte. Die Theatergesellschaft bespielt außerdem das nahe Cuvilliés-Theater und den Marstall. Auch der Zugang zum Haus ist für Rollstühle geeignet.

Stadt
München
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