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Residenz

Die Residenz in München war der Königspalast der Wittelsbacher und ist Deutschlands größter Stadtpalast. Sie umfasst zehn Höfe und 130 Räume. Ihre Architektur verbindet späte Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus und erzählt von einer Entwicklung über mehrere Jahrhunderte. Die Geschichte beginnt im späten 14. Jahrhundert. Damals entstand die Neuveste als Festung zum Schutz der Wittelsbacher Herrscher. Der Palast ersetzte später ein ganzes Stadtviertel. Zu den markanten Teilen gehören Königsbau, Alte Residenz und Festsaalbau. Der Königsbau entstand unter König Ludwig I. und orientiert sich am Palazzo Pitti in Florenz. Er umfasst das Staatsappartement Ludwigs I. sowie die Schatzkammer.

Das Antiquarium gehört zur Alten Residenz und wurde für eine umfangreiche Skulpturensammlung gebaut. Der Festsaalbau kam im 19. Jahrhundert hinzu. Der Herkulessaal ersetzt den früheren Großen Thronsaal. Dieser Konzertsaal dient dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Das Cuvilliés-Theater bewahrt Rokokoformen und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert. Die Allerheiligen-Hofkirche zeigt eine byzantinisch inspirierte Gestaltung.

Stadt
München
Aktualisiert

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