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Radspielerhaus

Das Radspielerhaus in München ist ein Stadtpalais und ein markantes Zeugnis der Münchner Architekturgeschichte mit bewegter baulicher Entwicklung. Es ist auch als Palais Rechberg bekannt. Sein Bau begann 1678, und später empfing es Wittelsbacher Herzöge sowie den französischen General Louis Bastoul. Nach 1817 prägte der Architekt Jean Baptiste Métivier die Gestalt mit weiteren baulichen Veränderungen. Josef Radspieler erwarb das Anwesen 1848 und gab ihm seinen Namen. Als königlicher Hoflieferant lieferte er Möbel für die Schlösser König Ludwigs II.

Als Radspieler das Anwesen besaß, wurde die Straße verbreitert, wodurch die Rückseite zur neuen Vorderseite wurde und ein Stockwerk hinzukam. Die Familie von Seidlein führt darin seit sechs Generationen ein Möbelgeschäft. Im Laden verbinden sich Möbel und Textilien mit erhaltenen Fresken und antikem Eichenparkett. Hinter der ockerfarbenen Fassade liegt ein Garten mit uralten Bäumen und einem barocken Brunnen von Roman Anton Boos. Der Brunnen setzt zwischen den Bäumen einen klaren barocken Akzent.

Stadt
München
Aktualisiert

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