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Pelkovenschlössl

Das Pelkovenschlössl steht im Münchner Stadtteil Moosach und verbindet ein Herrenhaus mit der lokalen Architekturgeschichte. Sein Bau geht auf das Jahr 1690 zurück. Die Brüder Veit Adam und Maximilian von Pelkoven errichteten das Anwesen ursprünglich als Hofmarkschloss mit lokalen Gerichtsprivilegien. Die Familie von Pelkoven erhielt 1648 die örtliche Niedergerichtsbarkeit. 1722 verkaufte Johann Ernst Kajetan Anton von Pelkoven das Anwesen an Johann Baptist von Ruffini, einen Beamten am kurfürstlichen Hof. Später erweiterte Klemens Hilger das Gebäude um zusätzliche Räume und einen Saal. Das zweite Moosacher Wirtshaus trug den Namen Neuwirt. Nach dem Ende des Gastbetriebs 1880 diente das Gebäude ab 1890 als Gärtnerei, bevor die Gemeinde Moosach es 1910 erwarb. Danach wurde das Haus vorübergehend zum Schulhaus. 1926 wandelte man es in Wohnraum um, während der angrenzende Park erneut als Gärtnerei genutzt wurde. Eine Sanierung von 2001 ebnete den Weg zum heutigen Kultur- und Bürgerhaus. Heute steht das Pelkovenschlössl unter Denkmalschutz, ist rollstuhlgerecht und dient als Kultur- und Bürgerhaus.

Stadt
München
Aktualisiert

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