Moradellihaus
Das Moradellihaus steht in der Hochbrückenstraße 8 im Graggenauer Viertel der Münchner Altstadt. Sein steiles Satteldach prägt die historische Straßenansicht.
Die Fassade von Hermann Kaspar folgt dem Stil Altmünchner Bürgerhäuser und zeigt eine Halbgiebelgaube, lokal Ohrwaschel genannt. Drei Seiten des Innenhofs tragen hölzerne Balkone. Im Stadtmodell Jakob Sandtners von 1670 erscheint das Gebäude zunächst als zweigeschossiger Bau. Im siebzehnten Jahrhundert wuchs es auf vier Stockwerke.
Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg verfiel das Gebäude, bevor Erwin Schleich den Bau 1969 rekonstruierte. Bayerns Denkmalliste führt es als geschütztes Baudenkmal. Besonders bleibt die Ohrwaschel-Gaube unter dem steilen Giebel in Erinnerung.
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