Mariä Geburt
Mariä Geburt steht im Münchner Stadtteil Pasing und ist eine römisch-katholische Kirche mit spätgotischen Ursprüngen. Der Kirchenraum ist für Menschen im Rollstuhl zugänglich. Im Inneren verbinden sich ein neugotischer Hochaltar, farbige Chorfenster und barocke Skulpturen mit dem gewachsenen Bau.
Erstmals erscheint die Kirche 1315 als Filiale der Pfarrei Aubing, bevor sie 1422 im Bayerischen Bruderkrieg zerstört wurde. Der Wiederaufbau erfolgte anschliessend im spätgotischen Stil. Nach dem Einsturz des Turms 1588 entstand er bis 1608 neu, und 1680 folgte eine barocke Umgestaltung. Eine Sakristei kam 1864 hinzu, während das Kirchenschiff im 19. Jahrhundert verbreitert und 1882 verlängert wurde. Pasing wurde 1881 zur selbstständigen Pfarrei, und im selben Jahr erhielt der Turmhelm wieder eine neugotische Gestaltung.
Der Hochaltar zeigt eine sitzende Madonna zwischen den Heiligen Korbinian und Engelbert. Die Chorfenster stellen die Verkündigung und Christus am Ölberg dar, während zwölf barocke Apostelfiguren das Langhaus begleiten. Enge Wandflächen tragen ausserdem barocke Figuren der Heiligen Leonhard, Nikolaus und Ulrich sowie ein spätgotisches Kruzifix.
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