Maria Rosenkranzkönigin
Im Münchner Stadtteil Pasing steht die Maria Rosenkranzkönigin, eine römisch-katholische Kirche. Der Bau entstand 1890, am 11. Oktober 1891 weihte ihn Erzbischof Antonius von Thoma. Der Neurokoko prägt die Architektur: elegante Kurven und reiche Verzierungen, am kunstvollen Altar gebündelt.
Richard Holzner stattete den Altar mit Gemälden aus. Am Hauptaltarbild siehst du die Verleihung des Rosenkranzes an den heiligen Dominikus und die heilige Rosa von Lima, ein Motiv voller Symbolik. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude Schaden, eine liebevolle Restaurierung von 1945 bewahrte den historischen und architektonischen Bestand.
Um die Kirche kümmert sich die Pfarrei Maria Schutz. Die Congregatio Jesu, auch Englische Fräulein genannt, unterhielt das Gotteshaus einst und verlegte ihre Gottesdienste in eine Hauskapelle. In Pasing ist die Ordensgemeinschaft seit 1862 zu Hause, lange vor dem Kirchenbau. Aus ihrem Wirken gingen Bildungseinrichtungen hervor, die die Entwicklung des Stadtteils entscheidend prägten.
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