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Glyptothek

Die Glyptothek in München verbindet neoklassizistische Architektur mit einer Sammlung griechischer und römischer Skulpturen. König Ludwig I. gab das Museum in Auftrag. Leo von Klenze entwarf den Bau am Königsplatz, der zum Münchner Kunstareal gehört. Ein großer Portikus prägt die neoklassizistische Fassade des Museums. Ionische Säulen und Skulpturen in Wandnischen greifen Formen griechischer Tempel auf. Ein Innenhof bringt Tageslicht in die Räume. Die Sammlung führt von der archaischen Epoche bis in die römische Zeit und bewahrt bedeutende antike Werke. Dazu gehören die Medusa Rondanini und der Barberinische Faun. Auch Figuren vom Aphaia-Tempel auf Ägina gehören zu den bemerkenswerten Beständen der Glyptothek. Die meisten erhaltenen Skulpturen überstanden die Kriegsschäden. Mehrere umfassende Renovierungen prägten die Geschichte des Museums und veränderten seine Räume. Das Museum ist für Menschen im Rollstuhl zugänglich. Die Architektur und die Werke zeigen, wie stark Ludwig I. antike Kunst mit Münchens Kultur verband. So verbindet die Glyptothek Baukunst, Mythologie und Skulptur.

Stadt
München
Aktualisiert

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