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Glyptothek

Die Glyptothek in München ist ein neoklassizistisches Museum am Königsplatz und Teil des Kunstareals. König Ludwig I. gab den Bau bei Leo von Klenze in Auftrag. Zwölf ionische Säulen tragen den großen Portikus, während Skulpturen die Nischen der Außenwände schmücken. Ein Innenhof bringt natürliches Licht in die Räume.

Im Inneren zeigt die Glyptothek griechische und römische Skulpturen aus der archaischen Zeit bis in die römische Epoche. Zu den markanten Werken gehören die Medusa Rondanini, der Barberinische Faun und Figuren aus dem Aphaia-Tempel auf Ägina. Die Sammlung reicht von der Zeit um 650 vor Christus bis ungefähr 550 nach Christus. Der Bau entstand zwischen 1816 und 1830 und wurde nach Kriegsschäden mehrfach renoviert. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Museum Schäden, doch die meisten Skulpturen blieben erhalten. Nach einer umfassenden Renovierung öffnete das Museum 1972 wieder und blieb von 2018 bis 2021 erneut geschlossen. Die Glyptothek ist als für Rollstuhlnutzer zugänglicher Ort verzeichnet.

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München
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