Feldherrnhalle
Die Feldherrnhalle steht als monumentale Loggia am Odeonsplatz in München und prägt dort das architektonische Stadtbild. König Ludwig I. von Bayern gab den Bau in Auftrag. Friedrich von Gärtner entwarf sie nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz. Die Errichtung dauerte von 1841 bis 1844. Die Anlage sollte die bayerische Armee ehren und verbindet repräsentative Architektur mit Münchens wechselvoller Geschichte. Tilly und Wrede erscheinen hier als militärische Leitfiguren in zwei Statuen. Tilly spielte eine Rolle im Dreißigjährigen Krieg, während Wrede für seinen Einsatz gegen Napoleon bekannt wurde. Der Bildhauer Ludwig Schwanthaler schuf diese beiden Figuren. Der gescheiterte Hitlerputsch von 1923 machte die Feldherrnhalle zu einem politisch belasteten Erinnerungsort. Die Feldherrnhalle blieb ein politisch belasteter Erinnerungsort. An ihrer Ostseite stand in der NS-Zeit ein Denkmal für die gefallenen Nationalsozialisten. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt das Bauwerk sein ursprüngliches Erscheinungsbild zurück. Zwei eindrucksvolle Löwen flankieren die monumentale Feldherrnhalle an beiden Seiten. Sie kamen 1906 nach dem Vorbild der Medici-Löwen in Florenz hinzu.
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