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St. Ulrich

St. Ulrich steht im Memminger Stadtteil Amendingen auf einem Hügel im nördlichen Ortsteil Altdorf. Die barocke Saalkirche gehört zur Oberschwäbischen Barockstraße und ist für Rollstuhlfahrer geeignet.

Der Bau erhielt seine heutige Gestalt 1755, nachdem die Arbeiten 1752 genehmigt worden waren. Dabei nutzte man Unterbauten und Fundamente des Vorgängerbaus, dessen Geschichte bis in fränkische Zeit um 800 zurückreicht. Die Pfarrei erscheint erstmals 1341 in einer schriftlichen Erwähnung. Während der Reformation wechselten viele Einwohner zum Protestantismus, bevor sich die katholische Gemeinde später wieder festigte.

Im Inneren stehen drei Altäre, eine von Gabriel Weiß dem Älteren und Anton Sturm beeinflusste Kanzel sowie mehrere Fresken. Josef Albrecht schuf das große Deckenfresko, während das alte Leichenhaus westlich der Kirche heute als Kapelle dient. Eine Stützmauer geht im Westen und Süden in die Kirchhofmauer über, während östlich ein oberschwäbischer Bauernhof erhalten blieb. Die ungewöhnliche Lage führte dazu, dass das Gebäude nach Norden ausgerichtet ist.

Stadt
Memmingen
Aktualisiert

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