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Jesusparken

Jesusparken in Schweden verbindet eine Wiese, abgetretene Wege und Bänke mit einem geplanten antirassistischen Denkmal. Eine freie Mulde lenkt den Blick zum Boden, während die Umgebung Raum zum Sitzen, Gehen und Verweilen lässt.

Im Mittelpunkt soll ein massiver Stein stehen, den hunderte schlanke Bronzerohre scheinbar emporheben. Sonnenlicht kann auf dem Metall warme Reflexe über das Gras werfen. Unter dem Stein ist ein Bereich vorgesehen, in dem Menschen Zettel, Namen und persönliche Erinnerungen hinterlegen können. Die Initiative nahm 2019 Gestalt an, nachdem rassistisch motivierte Angriffe zwischen 2003 und 2010 öffentliche Trauer und Aufarbeitung verlangten. Der Ort soll an Betroffene erinnern, Zeugnisse aufnehmen und gemeinsames Lernen ermöglichen. Künstlerische Arbeit und Beteiligung der Anwohnenden prägen den Prozess, damit das Gedenken weiterwachsen kann.

Du kannst dir vorstellen, eine Bronzeröhre zu berühren und anschließend einen gefalteten Zettel unter dem Stein abzulegen. So verbindet die Skulptur sichtbares Gewicht mit einer Erinnerung, die buchstäblich im Boden ruht.

Stadt
Malmö
Aktualisiert

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