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Ebbas hus

Ebbas hus steht in Schweden als schmales Holzhaus zwischen höheren Nachbargebäuden. Die kleine Tür, winzigen Fenster und Spitzengardinen machen den menschlichen Maßstab sofort sichtbar. Das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert und bewahrt innen eine Einrichtung aus der Zeit um 1910.

Ebba Olsson fertigte hier gemeinsam mit ihrer Mutter Spitze und Besätze an. Nach dem Tod ihrer Mutter lebte Ebba allein weiter und arbeitete mit Fäden und ruhiger Hand. Abgesehen von Strom und fließendem Wasser blieb das Haus unverändert, während sich die Nachbarschaft in den 1960er Jahren wandelte. Ebba weigerte sich zu verkaufen und schenkte es später dem städtischen Museum. Nach ihrem Tod führte das Museum ihre Möbel wieder zusammen und öffnete die Räume als lokalgeschichtliches Museum.

Im Inneren liegen Küche, Wohnräume und Arbeitsplätze dicht beieinander. Eine schmale Treppe, ein kleiner Tisch und abgenutzte Stühle zeigen, wie Arbeit und Familienleben ineinandergriffen. Achte auf die Gebrauchsspuren an Schränken und Möbeln: Ein einzelner Spindelrest und eine Lampe machen den Alltag greifbar.

Stadt
Malmö
Aktualisiert

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