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Konsummühle

Die Konsummühle in Magdeburg ist ein historischer Industriestandort und steht für die genossenschaftliche Bewegung im Deutschland des frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Rote Ziegelfassaden bedecken eine Konstruktion aus Beton und Stahl. Klare Linien und eine funktionale Gestaltung zeigen den Bauhaus-Einfluss ihrer Entstehungszeit.

Magdeburg bot mit Wasserwegen und Bahnverbindungen günstige Voraussetzungen für die Verteilung genossenschaftlicher Waren bis in die umliegenden Regionen und nach Berlin. Der Betrieb begann 1927. In den Mühlenanlagen wurden Roggen, Weizen und weitere Getreide verarbeitet, die genossenschaftliche Bäckereien und andere Lebensmittelbetriebe versorgten. Zum Netzwerk gehörten auch Fleischverarbeitung und weitere Produktionsstätten.

Damit verband der Standort industrielle Herstellung mit dem Ziel, Konsumgenossenschaften selbstständiger und wirtschaftlich unabhängiger zu machen. Die roten Backsteinflächen lassen die Verbindung von praktischer Konstruktion und moderner Architektur unmittelbar erkennen.

Stadt
Magdeburg
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