Turm II (Beatrix)
Turm II (Beatrix) steht im Fort Pöstlingberg in Linz, dem höchsten Punkt der Maximilianischen Verteidigungslinie. Über den Erdaufschüttungen ragt nur der obere Teil des massiven Steinturms hervor. Ein Graben umgab die Anlage, während eine Zugbrücke an der Rückseite zum Eingang führte.
Die Maximilianische Turmlinie entstand ab 1831 als Ring einzelner Befestigungstürme zum Schutz von Linz. Erzherzog Maximilian Joseph von Österreich-Este entwickelte das Konzept nach der Niederlage bei Ebelsberg 1809. Drei Ringe aus Steinmauern, unterirdische Wohnräume und Lagerräume sowie vorbereitete Artilleriestellungen prägten die Anlage. 1838 übergab das Militär das gesamte System nach Tests und Anpassungen. Neue Kanonen machten die Befestigungen jedoch schon 1858 überflüssig.
Heute beherbergt der gut erhaltene Turm die Grottenbahn, eine Miniatureisenbahn mit Märchenwelt für Familien. Turm IV bildet am Fort die Endstation der Pöstlingbergbahn. Turm I dient als Musikzentrum, während Turm V eine Aussichtsterrasse trägt. Zum Hauptfort gehörten außerdem Turm IV, drei kleinere Türme und ein Torhaus.
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