Dreifaltigkeitssäule
Die Dreifaltigkeitssäule steht mitten auf dem Hauptplatz von Linz und prägt dort das barocke Stadtbild. Die etwa zwanzig Meter hohe Säule besteht aus weißem Untersberger Marmor. Ein dreieckiger Sockel trägt Inschriftentafeln mit den Wappen des Kaisers, Oberösterreichs und der Stadt Linz. Drei Heiligenfiguren erinnern an Sebastian, Karl Borromäus und Florian.
Zwischen 1717 und 1723 errichteten Sebastian Stumpfegger und Antonio Beduzzi das Denkmal als Dank für verschonte Pest, Kriege und einen Stadtbrand. Die Gestaltung verbindet religiöse Zeichen mit der Geschichte von Linz. Eine steinerne Balustrade, Putti und zwölf durch Eisenketten verbundene Baluster umgeben den Granitsockel. Das Hochwasser von 1872 reichte bis zur Säule, während der Zweite Weltkrieg ihre Schmuckelemente vorübergehend entfernte.
Über dem Wolkenobelisk steht Maria Immaculata auf einer Mondsichel. Ganz oben zeigt eine vergoldete Kupfergruppe Gottvater, Christus und den Heiligen Geist als Taube. Die drei Figuren sitzen neben der Weltkugel und bilden einen eindrucksvollen Abschluss.
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