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Sora Sofie Schneider

Der Stolperstein für Sora Sofie Schneider liegt in Leipzig als kleiner Messingstein im Gehweg. Er erinnert an die jüdische Malerin Sofie Schneider, die in der Stadt lebte und arbeitete. Der Stein gehört zum europaweiten Stolpersteine-Projekt, das Menschen würdigt, die von den Nationalsozialisten verfolgt oder ermordet wurden.

Die Verlegung erfolgte im Juli 2013 nach Recherchen des Frauenkulturzentrums Leipzig. Angehörige aus Südafrika halfen später, die lückenhafte Familiengeschichte weiter zu erschließen. Schneider kam im Holocaust ums Leben, während einige ihrer Kunstwerke im Besitz ihrer Familie erhalten blieben. Ihr Leipziger Umfeld verweist auch auf die jüdische Gemeinde und das frühere Gemeindeleben an der Synagoge in der Keilstraße.

Ein besonderes Detail steckt in der Schreibweise ihres Vornamens. Frühe Archivdokumente lasen „Sara“ offenbar als „Sora“, während jüdische Frauen ab August 1938 den zusätzlichen Namen „Sara“ tragen mussten.

Stadt
Leipzig
Aktualisiert

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