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Bismarckplatz

Der Bismarckplatz liegt am westlichen Ende der Heidelberger Hauptstraße und markiert den Übergang zwischen Altstadt und Bergheim. Busse und Straßenbahnen kreuzen hier einen zentralen Verkehrsknotenpunkt neben historischen Gebäuden, modernen Geschäften und der langen Fußgängerzone. Im nördlichen Bereich stehen Bänke am Brunnen, während der angrenzende Bismarckgarten mitten in der Stadt etwas Grün bietet.

Das Areal lag einst außerhalb der Stadtmauern, die 1392 bis hierher erweitert wurden. Von 1847 bis 1874 befand sich hier ein Hafen für den Schiffsverkehr auf dem Neckar. Nach seiner Zuschüttung entstand ein Park, bevor der Platz am 3. November 1874 nach Otto von Bismarck benannt wurde. Die heutige Gestaltung entstand im Zuge der Modernisierung Heidelbergs und erhielt 1985 eine Brunnen-Skulptur von Matschinsky-Denninghoff.

Ihre verschlungenen Formen brachten der Skulptur den Heidelberger Spitznamen „Spaghettisäule“ ein. Die erneuerte Platzanlage öffnete am 6. Juli 1986 und verbindet bis heute Hauptstraße, Bergheim, Bahnhof und Neckarufer. In der kalten Jahreszeit belebt ein saisonaler Markt den Platz, dessen Tauben und reger Verkehr zum vertrauten Stadtbild gehören.

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Heidelberg
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