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St. Benno

St. Benno steht im hannoverschen Stadtteil Linden-Nord und gehört zur katholischen Pfarrei St. Godehard. Die Kirche ist für Menschen mit Rollstuhl zugänglich. Christoph Hehl entwarf den Bau, der zwischen 1901 und 1902 im norddeutschen Backsteingotik-Stil entstand. St. Benno wurde 1906 dem heiligen Benno von Meißen geweiht. Die neugotische Basilika besitzt mehrere Schiffe, einen hohen Portalgiebel und achteckige Flankentürme. Die Obergadenfenster erhellen das Kirchenschiff zwischen kräftigen Strebepfeilern. Kapellenerweiterungen gliedern den Bau, während ein Dachreiter die ursprünglich nicht geplante Turmlösung bildet. Luftangriffe beschädigten St. Benno im Zweiten Weltkrieg schwer. Das linke Seitenschiff wurde 1943 zerstört, weitere Schäden folgten 1945, danach begann eine umfassende Restaurierung. Die Restaurierung des Kirchenbaus endete im Oktober 1952.

Im Inneren veränderten mehrere moderne Umbauten das Erscheinungsbild während des späten zwanzigsten Jahrhunderts. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1981. Ihr Gehäuse und ihre Fassade bestehen aus Lärchenholz, außerdem besitzt das Instrument mechanische Spiel- und Registertrakturen. Die Orgel verfügt über Register, Manuale und ein Pedal. Die 1912 gegründete Pfarrei begleitete Lindens Wandel vom Arbeiterviertel zum multikulturellen Wohngebiet. Die Gemeinde umfasst einen großen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte. Seit 2008 bildet St. Benno ein Zentrum für ein offenes städtisches Pastoralprojekt. Seit 2010 gehört die Kirche zur Pfarrei St. Godehard.

Stadt
Hannover
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