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Schloss- und Stadtkirche St. Crucis

Die Schloss- und Stadtkirche St. Crucis steht in Hannover und verbindet gotische Architektur mit lutherischer Geschichte. Ihr Sandsteinmauerwerk prägt den Bau bis heute deutlich.

Die einschiffige Hallenkirche besitzt Rippengewölbe und geht in ihrer Geschichte bis ins dreizehnte Jahrhundert zurück. Ihre Weihe erfolgte im Jahr 1333 in Hannover.

Nach der Trennung von der Marktkirchengemeinde entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Zeugnis hannoverscher Kirchengeschichte. 1533 erklang hier die erste lutherische Predigt Hannovers.

Eine barocke Turmspitze kam 1652 nach Sturmschäden hinzu und ergänzte den mittelalterlichen Bau. Der Zweite Weltkrieg beschädigte die Kirche schwer in Hannover.

Zwischen 1959 und 1961 entstand sie in vereinfachter Form neu und bewahrt dennoch bedeutende Ausstattungsstücke. Der Cranach-Altar bildet im Inneren ihren besonderen Schatz.

Lucas Cranachs Werk zeigt die Kreuzigung zentral und stammt aus der Zeit vor 1537. Ein bronzenes Taufbecken stammt ungefähr aus 1410 in der Kirche.

Kronleuchter aus der Aegidienkirche ergänzen die Ausstattung und verweisen auf weitere hannoversche Kirchenräume. Die Kirche gehört zur Marktkirchengemeinde in Hannover.

Bildung, Führungen und Konzerte machen St. Crucis zu einem Ort, an dem sakrale Architektur öffentlich erlebt wird.

Stadt
Hannover
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