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Künstlerhaus

Das Künstlerhaus in Hannover steht im Stadtzentrum und bewahrt als Baudenkmal den Rundbogenstil der Hannoverschen Architekturschule. Conrad Wilhelm Hase entwarf den Bau im Rundbogenstil der Hannoverschen Architekturschule. Reliefs und Figuren von Wilhelm Engelhard sowie vier Fassadenstatuen prägen den Blick auf Dürer, Vischer, Leibniz und Humboldt.

Zwischen 1853 und 1856 entstand das Gebäude zunächst als Museum für Kunst und Wissenschaft. Am 23. Februar 1856 weihte König Georg V. es ein. Die Naturhistorische Gesellschaft Hannover, der Historische Verein für Niedersachsen und der Verein für öffentliche Kunstsammlungen trieben den Bau voran. Ein Neubau am Rand des Maschparks löste 1902 den Platzmangel des Museums. Danach ging das frühere Museumsgebäude an die Stadt über und wurde zum Künstlerhaus.

Heute versammelt es Kunstverein Hannover, Literaturhaus Hannover, Kino im Künstlerhaus, Stiftung Niedersachsen und Friedrich-Bödecker-Kreis. Bildende Kunst, Film und Literatur teilen sich hier denselben kulturellen Ort. Besonders einprägsam ist „Das Große Leuchten“ von Stephan Huber: Der große Kronleuchter hängt über der Sophienstraße. Bei Abendveranstaltungen schwingt er vor dem Haupteingang von einer Straßenseite zur anderen.

Stadt
Hannover
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