Mineralogisches Museum
Das Mineralogische Museum in Hamburg gehört zu den naturhistorischen Sammlungen der Universität Hamburg und liegt in Rotherbaum. In der Grindelallee erwartet dich eine barrierefrei zugängliche Ausstellung auf 550 Quadratmetern. Auf zwei Etagen siehst du etwa 1.500 mineralogische Objekte aus Mineralien, Erzen, Edelsteinen, Gesteinen und Meteoriten.
Die wissenschaftliche Sammlung umfasst rund 90.000 Objekte, darunter etwa 50.000 Mineralien und mehr als 900 Meteoriten. Ihre Geschichte begann 1891 im Naturkundemuseum am Steintorwall. Platzmangel führte 1907 zum Umzug an das Lübecker Tor, bevor Senator Werner von Melle dort 1910 ein Mineralogisch-Geologisches Museum eröffnete. Nach Auslagerungen während des Zweiten Weltkriegs kehrten die Bestände 1950 zurück und zogen 1958 in das neue Institut an der Grindelallee. Die öffentliche Ausstellung öffnete dort 1969 wieder.
Mineralien aus der Tsumeb-Mine, den Erongo-Bergen, Südafrika und Kanada zeigen die Vielfalt weltweiter Fundorte. Im Mittelpunkt steht der 424 Kilogramm schwere Gibeon-Meteorit aus Namibia. Dazu kommen die weltweit größten Antimonitkristalle aus Japan und der größte Eisenmeteorit in einem deutschen Museum.
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