Hamburger Genossenschaftsmuseum
Im Gewerkschaftshaus in Hamburg zeigt das Hamburger Genossenschaftsmuseum 175 Jahre Genossenschaftsgeschichte. Seit Mai 2014 liegt der Schwerpunkt auf Konsumgenossenschaften, besonders auf der „Pro“. Westdeutsche und DDR-Genossenschaften stehen dabei gemeinsam im Blick.
Die „Pro“, der Konsum-, Bau- und Sparverein „Produktion“, entstand 1899 in Hamburg und wuchs zu einer der größten Konsumgenossenschaften der Welt. Hamburg beherbergte außerdem die Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine mit einst mehr als 50 Fabriken. 1904 entstand hier der Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften, der 500 Mitgliedsgenossenschaften betreut.
Das Archiv reicht bis 1855 zurück und bewahrt Zeitschriften wie das ZdK-Jahrbuch und die Konsumgenossenschaftliche Rundschau. Fotos und Filme zeigen Konsumgeschäfte, während historische Registrierkassen die Entwicklung des Einzelhandels sichtbar machen. Genossenschaftlicher Wohnungsbau, Bestattungsvereine, Volksversicherung und Arbeitsgenossenschaften erweitern den Blick über Lebensmittel hinaus.
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Foto: Wolf1949HCC0 
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