Dialog im Dunkeln
Dialog im Dunkeln liegt im Hamburger Dialoghaus in der Speicherstadt und führt dich durch vollständig abgedunkelte Alltagsszenen. Sehbehinderte Guides begleiten dich dabei als verlässliche Begleiter. Du überquerst gedanklich einen Straßenmarkt oder sitzt bei einem Abendessen mit Freunden, ohne etwas zu sehen.
Der Gründer Andreas Heinecke entwickelte das Konzept 1988, bevor die erste dauerhafte Hamburger Ausstellung im April 2000 entstand. Frankfurt war der erste Aufführungsort dieses Konzepts. Aus dem Rollentausch entstand ein internationales Format mit Ausstellungen in vielen Ländern. Die sehbehinderten Guides übernehmen dabei die Rolle der Sehenden.
Im Dialoghaus arbeiten Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen, und Workshops ergänzen die Ausstellungen. Auch ein Dinner im Dunkeln setzt den Geschmack an die Stelle des Blicks. Der Ort ist für Menschen im Rollstuhl geeignet.
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