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Christuskirche

Die evangelisch-lutherische Christuskirche steht im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel. Der neugotische Bau entstand zwischen 1882 und 1884 nach Plänen des Berliner Architekten Johannes Otzen. Die Kirche liegt an einer Hauptstraße im geplanten Erweiterungsgebiet. Im Zweiten Weltkrieg beschädigten Luftangriffe das Gewölbe, den Chor und das nördliche Querschiff schwer. Das Altarkreuz blieb als eines der wenigen Einrichtungselemente erhalten.

R. Vogts leitete den Wiederaufbau und prägte das Gebäude mit einer schlichteren Form der fünfziger Jahre. Der Dachreiter auf dem Kirchenschiff kehrte nicht zurück. Ein Blitzschlag beschädigte 1982 den Kirchturm und löste einen Brand aus. Historische Bauunterlagen kamen dabei aus der Bauzeit zum Vorschein. Seit 2007 steht die Kirche mit Pfarrhäusern und Gemeindezentrum unter Denkmalschutz.

Die Renovierung von 2007 bis 2008 setzte auf Ziegel, weißen Putz und eine flache Decke. Ein expressionistischer Spitzbogen betont den Altar und die dahinterliegenden Fenster. Matthias Schmidt gestaltete die Fenster für den erneuerten Innenraum. Die große Orgel von Rudolf von Beckerath stammt aus dem Jahr 1956. Eine Truhenorgel von Kurt Quathamer ergänzt die Ausstattung seit 2008. Zum Geläut gehören Glocken aus der entwidmeten Bethlehemkirche und eine 2010 ergänzte Bronzeglocke. Die Christuskirche ist außerdem für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Stadt
Hamburg
Aktualisiert

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