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Museum der Natur

Das Museum der Natur verbindet Erdgeschichte und Architektur in einem Gebäude, das an italienische Renaissancepaläste erinnert. Schon außen prägen breite Treppen und steinerne Löwen den Eingang.

Eine Kolonnade mit ionischen und korinthischen Säulen rahmt den Zugang, während Statuen Wissenschaft und Kunst darstellen. Im Vestibül fällt Licht auf einen farbigen Mosaikboden aus italienischem Marmor.

Das Bromacker Lab zeigt die frühe Entwicklung der Landwirbeltiere anhand von Fossilien und uralten Fußabdrücken. Orobates pabsti gehört zu den markanten Funden.

Der fast dreihundert Millionen Jahre alte Vierfüßer steht dabei im Mittelpunkt. Ein Roboter namens Orobot veranschaulicht, wie dieses Tier einst lief.

Die interaktiven Stationen machen wissenschaftliche Fragen für Erwachsene und Kinder zugänglich. Sie verbinden Beobachtung und eigenes Ausprobieren mit Einblicken in die Erdgeschichte.

Die Sammlung zeigt außerdem Fossilien wie Chirotherium barthii und erzählt von frühen Spuren des Lebens an Land. Naturfotografien lenken den Blick auf Schönheit und Verletzlichkeit der natürlichen Welt.

Allegorische Figuren, Marmordetails und die steinernen Löwen verbinden Vergangenheit und Gegenwart im Museum. Hier treffen Fossilien, Forschung und historische Baukunst aufeinander.

Stadt
Gotha
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