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Susi Schindel

Der Stolperstein Susi Schindel in Frankfurt erinnert an eine Person, deren Lebensweg von Verfolgung und Rettung im Nationalsozialismus geprägt wurde. Die Gedenkplatte besteht aus einer kleinen Messingplatte im Gehweg. Mit zehn mal zehn Zentimetern gehört sie zum europäischen Stolpersteine-Projekt des Künstlers Gunter Demnig und markiert den letzten freiwilligen Wohnsitz. Jede solche Platte trägt einen Namen und erinnert an eine konkrete Lebensgeschichte. Susi Schindel wurde 1927 geboren und entkam 1939 mit einem Kindertransport nach England den Schrecken des Holocaust. Der Stein bewahrt ihre persönliche Geschichte im Frankfurter Straßenraum. Zugleich verweist er auf die Schindel-Familie, die während dieser Zeit Verfolgung erlebte. Stolpersteine verbinden Namen mit konkreten Orten im Stadtbild. Die zehn mal zehn Zentimeter großen Messingplatten schaffen individuelle Erinnerungsorte und machen Geschichte im Alltag sichtbar. Der Susi-Schindel-Stein steht damit für Erinnerung. Das Projekt erstreckt sich über Europa und hält die Namen einzelner Menschen im öffentlichen Raum fest.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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