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Paulsplatz

Paulsplatz liegt im Herzen Frankfurts und verbindet Altstadtgeschichte mit einem offenen, als Fußgängerzone gestalteten Stadtraum. Die klassizistische Paulskirche prägt den Platz sichtbar.

Sie entstand zwischen 1789 und 1833 und diente 1848 als Versammlungsort der Frankfurter Nationalversammlung. Der Römerberg schließt seit 1944 direkt an den Platz an. Berliner Straße, Neue Kräme, Altes Rathaus, Bethmannstraße und Braubachstraße markieren seine Umgebung. Platanen säumen den östlichen Teil des Platzes.

Cafés stellen im Sommer Außentische auf, während Straßenfeste den historischen Ort mit öffentlichem Leben verbinden. Auch der Frankfurter Weihnachtsmarkt nutzt den Platz. Das Einheitsdenkmal steht ebenfalls auf dem Paulsplatz. Sein dreiseitiger Obelisk trägt eine allegorische Bronzefigur und erinnert an Freiheit sowie deutsche Einheit.

Der Ort bewahrt außerdem Spuren eines Frankfurter Franziskanerklosters aus dem Jahr 1270. Die Klostergebäude verfielen im 18. Jahrhundert zunehmend. Der Bau der heutigen Kirche folgte dieser Entwicklung. Der Platz ist für Rollstuhlnutzung zugänglich und verbindet Paulskirche, Römerberg und Frankfurter Altstadt. Seine Geschichte bleibt in Bauwerken und Platzkanten sichtbar.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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