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Klara Heß

Der historische Spot Klara Heß erinnert an eine jüdische Krankenschwester aus Ermreuth, heute ein Ortsteil von Neunkirchen am Brand in Bayern. Klara Heß wurde 1875 im bayerischen Ermreuth geboren.

Als Oberschwester des jüdischen Krankenpflegevereins in Nürnberg übernahm sie Verantwortung für die Pflege ihrer Gemeinschaft. Ein Foto zeigt sie um 1935 in dieser Funktion. Die Aufzeichnung nennt ihren Vater Isak Heß, einen Lehrer, und ihre Mutter Mina Strauss. Ihre Schwester Regina wurde im Jahr 1881 geboren.

Klara und Regina wurden 1941 von Nürnberg nach Riga deportiert und verschwanden im Lager Jungfernhof. Ihr letzter Wohnort war Schlageterplatz 8 in Nürnberg. Die Dokumentation hält eine mögliche Ermordung bei nationalsozialistischen Massenerschießungen im Frühjahr 1942 fest. Gedenkseiten bewahren die Namen beider Schwestern im Gedächtnis.

Ihre Biografie verbindet Ermreuth, Nürnberg und Riga mit der Geschichte jüdischer Pflege und nationalsozialistischer Verfolgung. Der Eintrag gehört zur Kategorie Geschichte und weist den Ort als rollstuhlgerecht aus.

Stadt
Frankfurt am Main
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