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Kirchner

Der Spot Kirchner in Frankfurt verbindet Kunstgeschichte mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Dieser Name verweist in Frankfurt auf zwei bedeutende historische Persönlichkeiten.

Ernst Ludwig Kirchner wurde 1880 in Aschaffenburg geboren und verbrachte einen großen Teil seiner Kindheit in Frankfurt am Main. Er prägte als Künstler den deutschen Expressionismus. 1905 gründete er in Dresden die Künstlervereinigung Brücke mit, die später nach Berlin weiterzog. Seine Bilder zeigen urbane Straßenszenen, Bars und Vergnügungshallen. Die Nationalsozialisten verurteilten seine Kunst als entartet, und 1938 nahm er sich das Leben. 1917 zog Ernst Ludwig Kirchner in die Schweizer Stadt Davos.

Johanna Kirchner wurde 1889 in Frankfurt geboren und widersetzte sich dem nationalsozialistischen Regime. Sie arbeitete in der Frauenbewegung und der Arbeiterwohlfahrt. Nach ihrer Flucht nach Frankreich setzte sie ihren Widerstand fort, bis das Vichy-Regime sie verhaftete. Im Jahr 1944 wurde sie in Berlin hingerichtet. Seit 1990 verleiht Frankfurt die Johanna-Kirchner-Medaille an Menschen, die gegen Unterdrückung kämpfen. Der Spot ist rollstuhlgerecht und gehört zur Kategorie Kunst.

Stadt
Frankfurt am Main
Aktualisiert

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