Justinuskirche
Die Justinuskirche steht am östlichen Rand der Höchster Altstadt in Frankfurt und blickt über den Main. Der karolingische Bau entstand um 830 und gilt als ältestes Gebäude Frankfurts sowie als eine der ältesten erhaltenen Kirchen Deutschlands.
Erzbischof Otgar von Mainz brachte Reliquien des heiligen Justinus aus Rom, woraufhin der Bau begann. Sein Nachfolger Rabanus Maurus vollendete ihn um 850, bevor die Kirche 1090 zu einem Benediktinerkloster gehörte und später als Pfarrkirche diente. Der spätgotische Hochchor kam 1441 hinzu, während Kapitelle und das spätgotische Nordportal bis heute die Baugeschichte sichtbar machen. Nach der Säkularisation 1802 blieb die Kirche in Gebrauch und gehört heute zur Pfarrei Sankt Josef im Bistum Limburg.
Seit rund 1200 Jahren finden hier Gottesdienste statt, außerdem Hochzeiten und Konzerte mit Orgelmusik. Auf der Mainseite liegt ein öffentlich zugänglicher Garten mit Heilkräutern, die an die fast 400-jährige Verbindung zu den Antonitern erinnern. Die Justinuskirche ist barrierefrei zugänglich.
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