Elisabethenschule
Die Elisabethenschule steht im Frankfurter Nordend und verbindet Schulgeschichte mit geschützter Architektur. Sie ist ein Gymnasium im Frankfurter Stadtteil Nordend. Die Schule entstand 1876 als höhere Mädchenschule und entwickelte sich aus der Mädchenschule der Musterschule. Ihr Name erinnert an Catharina Elisabeth Goethe, die Mutter Johann Wolfgang von Goethes. Die Schule zog 1908 vom Stadtzentrum in das Gebäude an der Vogtstraße um. Das heutige Gebäude entstand zwischen 1907 und 1909 nach Plänen des Architekten Rudolf Reinicke. Der Jugendstil prägt den Bau an der Vogtstraße. Der Bau verbindet Elemente der Neorenaissance mit Formen des Jugendstils und gehört zu einem größeren Komplex. Zu diesem Komplex gehört auch die Fürstenbergschule. Die Elisabethenschule diente im Zweiten Weltkrieg als Krankenhaus und wurde später vom US-Militär genutzt. Im Jahr 1954 begann der normale Schulbetrieb wieder. Seit 1972 nimmt die Schule auch Jungen auf. Spätere Renovierungen und Erweiterungen ergänzten einen Neubau für naturwissenschaftlichen und sportlichen Unterricht. Das Gebäude der Elisabethenschule steht heute unter Denkmalschutz.
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