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Walzstahlhaus

Das Walzstahlhaus steht in Düsseldorf als neoklassizistisches Bürogebäude mit einer markanten Fassade aus rotem Sandstein. Heinrich Rosskotten und Karl Wach entwarfen den Bau, der zwischen 1938 und 1940 entstand. Statuen und Köpfe gliedern die Außenwände. Sein monumentales Portal reicht über zwei Geschosse und besitzt drei Achsen.

Skulpturen von Stahlarbeitern flankieren den Eingang und kamen in den späten 1950er-Jahren hinzu. Fünf Konsolköpfe von Erich Kuhn markieren an der Südseite die einzelnen Geschosse. Die unbekannten Gesichter verleihen der Fassade ein ungewöhnliches Detail.

Sechs Obergeschosse und zwei Kellerebenen ruhen auf einem Stahlskelett, das flexible Grundrisse ermöglicht. Ursprünglich diente der Bau ab 1940 dem Deutschen Walzstahlverband und seinem Verkaufszentrum. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die britische Besatzungsbehörde die Räume als Hauptquartier. Eine 1998 errichtete Glasbrücke verband ihn mit dem Gebäude gegenüber, bevor sie 2018 wieder verschwand. Seit 1993 steht der Bau wegen seiner wirtschaftsgeschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz.

Stadt
Düsseldorf
Aktualisiert

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