St. Peter
St. Peter in Düsseldorf-Unterbilk ist eine neugotische katholische Pfarrkirche am Kirchplatz, entworfen von Caspar Clemens Pickel. Ihre Weihe erfolgte 1898, als das rasch wachsende Viertel eine eigene Pfarrgemeinde brauchte. Der achtzig Meter hohe Nordturm prägt das Gebäude mit zwei quadratischen Eingangsgebäuden und mehreren Türmen. Statuen von Moses, David, Johannes dem Täufer und Petrus bewachen die Turmfront.
Die Anlage erinnert mit ihrer turmreichen Architektur an eine Stadtmauer und symbolisiert die himmlische Stadt auf Erden. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche schwere Schäden, danach entstand sie zwischen 1945 und 1981 in mehreren Phasen neu. Ein Brand zerstörte 2007 die Dachkonstruktion, worauf neue Fenster, eine Altarinsel und moderne Beleuchtung hinzukamen. Die Fenster stammen von Jochem Poensgen und geben dem hellen Innenraum einen eigenen Akzent.
Die dreischiffige Hallenkirche besitzt ein achtzehn Meter hohes Mittelschiff und einen Hochaltar mit Baldachin. Die Orgel von Karl Göckel entstand 2001 im symphonisch-französischen Stil und wurde nach dem Brand restauriert.
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